Interview: Wirtschafts Nachrichten 10|10

"Übernehmen Sie BITte"

Outsourcing nimmt Unternehmen den Leidensdruck. Durch die extreme Schwankungsbreite bei der Nachfrage wurde der Bedarf an flexiblen Unternehmenseinheiten geschärft. Während sie sich auf ihre Kernkompetenz konzentrieren, sorgen sich IT-Profis um die Verfügbarkeit der internen IT Infrastruktur. Eine Win-Win-Situation mit Zukunft.

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1993: Der „486er“ nahm Einzug in die Büros Österreichs. Man „protzte“ damals mit 120MB Festplatte, 4MB RAM und einer Taktfrequenz von 32 MHz. In den letzten 17 Jahren hat sich die Leistung fast vertausendfacht. Die Hener IT Group begleitete diesen Quantensprung und mit stolzen Lettern wirbt Christian Hener „seit 1993“ am Markt zu sein. Das ist durchaus vergleichbar als wenn sich ein Zuckerbäcker heute „ehemaliger K&K Hoflieferant“ nennt. „Seit 1993 haben wir uns ausschließlich mit dem Thema Outsourcing beschäftigt.“ Ein Thema, das besonders heute in aller Munde ist. „Durch die Volatilität sind heute Unternehmen gezwungen kurzfristig PC-Plätze zu reduzieren bzw. bei Bedarf wieder schnell hochzufahren.“ Diese Situation kann eine interne IT-Abteilung ganz schön ins Schwitzen bringen.

Outsourcing schlägt gleich viele Fliegen mit einer Klappe: „Mit einem Schlag verfügt der Kunde jederzeit über die gesicherte Verfügbarkeit von IT Personal mit dem richtigen Wissen zum aktuellen Problem. Er hat immer die neuesten Technologien sofort Abrufbar im Überblick. Ein riesen Vorteil wenn gerade die Migration in neue Technologien ansteht: zB in die Virtualisierung! Projektlaufzeiten lassen sich so enorm reduzieren.“

Christian Hener, MBA

„Mein Job ist es ein Bit Information sicher dort hinzubringen, wo es hingehört. Das Bit selbst ist aber Branchenneutral“: Christian Hener.

 

Eine Faustregel besagt, dass ein interner EDV-Mitarbeiter in etwa 70 PC-Stationen servicieren kann. „Der ist aber acht Wochen auf Urlaub, im Krankenstand oder fällt vielleicht noch durch Fortbildung aus. Das summiert sich auf rund 2 Monate!“, gibt Hener zu bedenken. Das gefährdet die Verfügbarkeit. „Als Dienstleister mit dem Schwerpunkt Outsourcing bieten wir durchgehende Verfügbarkeit.“ Dabei musste Hener einiges an Überzeugungsarbeit leisten. „Viele Unternehmen haben Angst Daten außer Haus zu geben. Doch diese Angst ist völlig unbegründet, denn zu gut 99% betreiben wir die nötige IT vor Ort. Den Service erbringen wir über Fernwartung oder bei Bedarf auch vor Ort. Mein Job ist es das Bit Information sicher dort hinzubringen, wo es hingehört.“ Dafür legen wir gemeinsam mit den Verantwortlichen fest wie performant, wie stabil und wie sicher Informationen transportiert und abgelegt werden müssen. Auf dieser Basis planen, bauen und betreiben wir die IT des Kunden. Der Kunde selbst gewinnt Zeit und kann die Daten im Leben füllen und Innovationen vorantreiben. Angeblich sind schon fast 40% von Optimierungsverbesserungen auf ideale IT Prozesse zurückzuführen. „Ein Punkt der enormes Kostensenkungspotenzial hat, darüber sollte man nachdenken, anstatt die IT nur am Leben zu halten!“ ist Christian Hener überzeugt.

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„Es wird oft vergessen, dass die internen IT-Leute Experten für die Prozesse im Unternehmen schlechthin sind. Man könnte ihr Know-how daher zur Optimierung der Prozesskette einsetzen, anstatt sie PC´s aufsetzen zu lassen.“

„Shared Partners“, nennt Zukunftsforscher Mathias Horx den Megatrend. „Durch die starke Flexibilisierung der Märkte wird man sich mehr auf sein Kerngeschäft konzentrieren müssen und für Serviceaufgaben Profis zuschalten.“ Christian Hener und sein Team haben diesen Zukunftstrend schon 1993 entdeckt.

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